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Woraus besteht Toner


Mit dem Begriff Toner, vom Volksmund auch Tonerpulver oder Tonerstaub genannt, wird der Farbstoff bezeichnet, der in LCD-, LED-, Laserdruckern und Kopierern verwendet wird und dessen Konsistenz eher an die einer Flüssigkeit erinnert. Die Zusammensetzung des Toners hütet jeder Hersteller wie seinen Augapfel, denn die Forschung und Entwicklung bindet viel Kapital und ist kostenintensiv.
 

Toner Gesundheitsauswirkungen und Aussehen, farbige Kartuschen gefüllt mit Pulver und schwarz und farbigZusammensetzung und Bestandteile

Es lässt sich jedoch feststellen, dass die Grundbestandteile eines jeden Toners die gleichen sind und diese sich nur in ihrem Verhältnis und einigen weiteren Zutaten / Hilfsstoffen, die von Hersteller zu Hersteller variieren, unterscheiden. Zu diesen Basisstoffen zählen Kunstharz und das darin gebunde Industrieruß, Farbpigmente, Metalloxide und Trennmittel. All diese Bestandteile, von denen die Kunststoffe den Hauptanteil ausmachen, werden vermischt und zu einer Masse bzw. zu einem feinkörnigen Pulver verarbeitet, dessen Teilchen eine Größe von 5 – 30 µm aufweisen, wobei anzumerken ist, dass der Durchmesser eines menschlichen Haares im Mittel bei 70µm liegt und 1µm gleich 0,001mm entspricht. Da es ja nicht nur schwarz/weiß Laserdrucker gibt, sondern auch Colorlaser, gibt es auch verschieden farbige Toner, die zusätzlich noch Kunstharze und Silikone besitzen, um den Ausdrucken Glanz zu verleihen.
Ein weiteres Differenzierungsmerkmal besteht darin, dass man zwischen Einkomponenten- , Zweikomponenten- und Flüssigtoner unterscheiden kann. Zunächst soll der Unterschied zwischen Ein- und Zweikomponententoner erläutert werden:

Einkomponententoner


Einkomponententoner ist der Typ von Toner, den man wohl am häufigsten antrifft. Hierbei werden Tonerpulver und Entwickler in eine einzige Tonerkartusche gefüllt, sie bilden also eine Einheit. Dies bewirkt, dass die Metalloxide auch auf das bedruckte Printmedium aufgetragen werden, wodurch auch ein erhöhter Anspruch an den Toner gestellt werden muss, da die Gefahr besteht, dass sich die Farben auf dem Ausdruck vermischen können, was auch den höheren Preis rechtfertigt. Der Vorteil jedoch besteht in der vereinfachten Wartung, da immer die ganze Kartusche ausgewechselt werden kann.

Zweikomponententoner


Beim Zweikomponententoner dagegen sind Toner und Entwickler getrennt. Der aus Metallteilchen bestehende Entwickler wird bei dieser Art des Drucks nicht auf das zu bedruckende Medium übertragen, denn er findet seinen Weg in den Resttonerbehälter. Da der Entwickler keine Einheit mit dem Toner bilden muss, sind auch die Anforderungen, die an ihn gestellt werden, nicht so hoch wie beim Einkomponententoner, was zwangsläufig zu einem niedrigeren Preis führt. Jedoch ist auch die Bauweise solcher Geräte etwas komplizierter, da mehr Technik verbaut werden muss, weshalb sie ihren Einzug in Kopierer und Drucker mit großen Druckvolumina gefunden haben.

Flüssigtoner


Die Farbpartikel des Flüssigtoners dagegen befinden sich in der sogenannten Transferflüssigkeit und sind kleiner als 1µm. Die Bildtrommel dreht sich durch diese Flüssigkeit und nimmt an den belichteten Stellen die Farbteilchen auf. Da die Flüssigtonerteilchen kleiner sind, als bei den anderen beiden Methoden, führt diese Drucktechnik zu einer höheren Druckauflösung und schärferen Ausdrucken, auch eine nachträgliche Fixierung ist hier nicht von Nöten.